Kunst und Kunsthandwerk aus Grönland

Inspirationen aus den Bereichen Natur und Kultur
Das Wort „Kunst“ heißt in der grönländischen Sprache „Eqqumiitsuliorneq”, was wörtlich übersetzt so viel wie „merkwürdig aussehende Dinge erschaffen“ bedeutet. Ihre Inspiration beziehen die grönländischen Künstler und Kunsthandwerker zumeist aus der Natur, der Tierwelt und der Geisterwelt der Ahnen.

Wundersame Zauberfiguren


Man hört geradezu, wie das Wesen unheimliche Laute von sich gibt, wenn man seine starren Augen und den monströsen Körper betrachtet. Diesen Wesen begegnet man in Geschäften mit Kunsthandwerk oder in Fremdenverkehrsbüros, wo sie in Regalen aufgereiht stehen. Bei dem „Tupilak“ handelt es sich um eine kleine Schnitzfigur mit starken Zauberkräften. Eine solche Figur muss man unbedingt aus Grönland mitbringen, denn sie ist typisch für die grönländische Kunst- und Kulturgeschichte.

Vielseitige grönländische Kunst
Natürlich findet man in Grönland sehr viel mehr an alter und neuer Kunst sowie an Kunsthandwerk. Die Museen in verschiedenen Orten warten mit Dauer- und Sonderausstellungen auf, die auch moderne Kunst zeigen. Grönländische Kunst ist sehr vielfältig und reicht von traditionellen bis zu zeitgenössischen Kunstgegenständen. Sie stammen zumeist von begabten, experimentierfreudigen Künstlern, die sich mit Bildhauerei, Malerei, Grafiken, Installationen und Fotografie beschäftigen. Im Kulturhaus Katuaq in Nuuk finden oft große Ausstellungen zeitgenössischer Kunst statt.

Natürliche Materialien
Die Kunsthandwerker verwenden landestypische Materialien wie Wolle von Moschusochsen und Schafen, Robbenfelle, Muschelschalen, Speckstein, Fischhaut, Rentiergeweihe, Schmucksteine u. a. mehr.